Aus einer weitergeleiteten Referentenanfrage zu einem renommierten US-Experten:
[XXX]‘s standard speaking honorarium for Europe is $150,000 USD plus first class expenses for one. Expenses include first class airfare, hotel, ground transportation, meals, and incidentals. Is your group able to offer the standard honorarium and expenses associated with hosting [XXX] for a speaking engagement? Please let me know if this fits into the budget of the conference.
Soweit die US-Standards – die man für Experten aufwenden muss, dass ist dann klar, das max 1.2 unabhängie Refereten engagiert werden können und der Rest über Sponsoren kommt.
Verlinken: Links auf andere Blogs zu setzen ist immer noch extrem wichtig und wird sehr oft vernachlässigt bzw. vergessen.
Interessante Inhalte: Wer nur wiederkäut, was andere auch geschrieben haben, wird schwerlich viele Leser anziehen.
Regelmäßig schreiben: Leser schätzen feste Rhythmen, längere (und häufige) Sendepausen sind Gift für jedes Blog.
Kommentare moderieren: Wer viel Kommentare haben möchte, sollte diese nicht unbeantwortet stehen lassen und zudem selbst auf anderen Blogs kommentieren.
Ein Netzwerk aufbauen: Gezielt Kontakte knüpfen zu anderen Bloggern über Links, Kommentare, Twitter und den persönlichen Kontakt. Dann wird man mit ein bisschen Glück auch mal zum “Blog der Woche“…
Verlinken heisst – sich aktiv in den Dialog im Netz einbringen und mitdiskutieren. Das Feedback bzw. die Rückverlinkung kennzeichnet dann meine Bedeutung für die Netz-Diskussion
Interessante Inhalte – das bezieht sich auf den Kontextbezug – meine Teilnahme muss in den passenden Kontext gesetzt werden und hierfür Relevanz haben – vice versa ist Social Media für mich erfolgreich, wenn sich die Diskussion meiner Zielgruppen im Kontext meiner Leistungen steht.
Regelmässig schreiben – die Regelmässigkeit führt zu emotionaler BIndung meiner Leser und unterstützt damit die Immersion meiner Leser in Bezug auf die Interaktion mit mir im Netz
Kommentare moderieren - eine schnelle Moderation und Rückantwort zieht den Nutzer weiter in den emotionalen Bann zu meiner Person – denn sie “verechtzeitlicht” den Informationsaustausch und fördert die Immersion.
Gezielt ein Netzwerk aufbauen – das zielt in Richtung “Influence” – durch gezielte Netzwerkerweiterung kann ich mein Beeinflussungspotential erhöhen.
Mein Frameworkdiskutiert die Dinge aus einem anderen Betrachtungswinkel, aber irgendwie kann man damit arbeiten. Oder was meint Ihr?
Die Community-Managerin, Janetti Chon, braucht Hilfe und sucht eine Unterkunft in Berlin, da sie nicht nur zur Veranstaltung direkt, sondern schon nächste Woche kommt! Wer also ein Zimmer in einer Wohngemeinschaft oder gar eine günstige Wohnung für den Zeitraum vom 05.10. bis zum 31.10. zu vermieten hat, der poste dies bitte hier oder wende sich direkt an Janetti via Twitter.
Für jene, die nicht selbst etwas zu sagen haben, ist vielleicht auch eine Teilnahme erstmal zu empfehlen – und vielleicht nicht gleich in San Franscisco, sondern erstmal in Berlin bei der Web 2.0 EXPO Europe. Brady, Jen und Janetti haben ein interessantes Programm zusammengestellt – nicht zuletzt auch unter Mithilfe des Advisory Boards (Für Blogger: es gibt da draußen so ein Blogger Programme – Nicole Simon ist dafür die deutsche Koordinatorin!)
Für alle, die die Web 2.0 EXPO zu “geekig” ist, gibt es in München mit dem Internet WORLD Kongress das Alternativprogramm – “bodenständiger” wird hier ein Helikopter-Überblick über die “greifbaren” Konzepte und Best-Practices für das Online-Business gegeben. Auch hier vertraut man auf einen erfahrenen Beirat.
Und für alle die, denen sowohl die Web 2.0 EXPO als auch die Internet WORLD zu “Überflieger-mäßig” und zu “Berater-lastig” sind, der kommt zu den einschlägigen Anwenderkongressen wie dem Community SUMMIT, dem Social Media FORUM oder dem ECM WORLD SUMMIT.
Wahrscheinlich habe ich zuviel “prokrastiniert”, dass ich es erst heute mitbekommen habe. Aber nun ist der Prozessablauf zur “Prokrastination” vollends dokumentiert:
Das ist ja immer wieder die kritische Frage für einen “Blog-Jüngern” – es gibt ja da verschiedene Meinungen darüber im Netz. Nun ich bin ehrlich und mache mir natürlich so meine Gedanken, ob ich die Ratschläge richtig angenommen und umgesetzt habe. Denn schließlich sind die Mehrzahl meiner Beiträge ohne Kommentar – ich weiss dabei auch, dass 90% der Nutzer einer Information nur “stille” Nutzer sind – daher bin ich da eigentlich ganz entspannt. Wo es mir aber wichtig war, dass es Kommentare gibt, war bei dieser Sache: Aufruf zum Community IGNITE - und was soll ich sagen, es war doch eigentlich ganz erfolgreich!
Ich bin gerade beim Enterprise 2.0 FORUM in Köln und zu unseren spannenden Referenten zählt u.a. JP Rangaswami. Beim Pre-Conference-Dinner gestern abend in der Kölner Malzmühle erzählte er uns über sein Hobby des “Buch-Sammelns” und dass er für sein Haus derzeit die Einrichtung einer Bibliothek überlegt. Bei seinen Erzählungen kam für mich die Frage, wie bekommt er sein Zeitmanagement hin – so hat er doch einen relativ zeitintensiven Job, eine Familie, er bloggt und twittert mit hoher Schlagzahl – und schafft es darüber hinaus noch so ein umfangreichens Hobby zu haben (also sein Buchsammeln umfasst nicht die Sammlung von ubiquitär erhältlichen Bestsellern, sondern von ausgefallen Büchern, die es kaum oder nur in limitierter Ausgabe gibt und die es zumeist erstmal zu recherchieren gilt!)
Seine Antwort auf meine Frage war – “most people sleep to much and therefore do not take advantage of a long daytime”. Wer mich kennt oder followt, der weiss, dass ich auch versuche, viel aus meinem Tag herauszuholen, aber das, was JP erzählt ist da noch einmal eine andere Dimension – er schläft durchschnittlich 4,5 Stünden, steht jeden Tag um 3 Uhr auf, macht dann seine Korrespondenz, geht um 6 Uhr in sein Büro, kommt dafür aber nachmittags um 4 Uhr schon wieder nach Hause, um dann Zeit mit der Familie zu verbringen (er hat – wenn ich richtig liege – drei Kinder) und arbeitet dann spät abends nochmals. Die Aufgabenabarbeitung erfolgt nach dem Get-Things-Done-Prinzip – also z.B. die Offline-Zeiten von Reisen für Bücher nutzen, Blog-Postings abends und morgens machen usw.
Ich bin heute morgen kurz in Düsseldorf auf der OMD mit der Mission “Themen-Screening” – denn “360° Digitales Marketing” als Top-Thema hörte sich ja interessant an. Ich dachte, da würde dann das Traffic 1.0 Thema mit dem Engagement-Dingends von 2.0 verknüpft werden – nun ja der erste Eindruck ist aber eher ernüchternd. Die ausstellenden Unternehmen kommen vorwiegend aus der Vermarktungs- und Performance-Marketing-Ecke – also klassische 1.0 Dingends. Das Vortragsprogramm ist dann schon weitgehender – umfasst auch ein paar interessante Anwendervorträge. Aber ich glaube der Hauptgrund, warum man hier herkommt ist das Networking.
Natürlich wollen wir sehen, wie diese Blogs angenommen werden und welche Themen interessant sind … also brauchen wir Analyse-Tools wie Google Analytics & Co – aber was ist zulässig und was nicht? Eine Google-Recherche zeigt mir, dass weiterhin ja nichts zugelassen ist! Die Erläuterungen hierzu sind bei Carsten Ullrich nmM am umfangreichsten erklärt. Wenn es eingesetzt wird, so weist er darauf hin, braucht es eine Vorschaltseite, auf der der Nutzer selbst entscheidet, ob er das Info-Angebot nutzt oder nicht … wer macht denn das? Nach einer Analyse des Landesamt für Datenschutzes in Schleswig-Holstein benutzen zahlreiche Firmen dennoch derartige Verfahren.
Frage an die RAs dieser Welt – reicht auch ein Button in der Seitenspalte, mit der das Tracking vom User zu jeder Zeit ausgestellt wird?
Bei etracker finde ich folgende interessante Empfehlung:
Folgende oder eine ähnliche Formulierung empfehlen wir zur Verwendung auf Websites, die etracker Technologie einsetzen. Sie gilt auch für diese Website.
‘Auf dieser Website werden mit Technologien der etracker GmbH (www.etracker.de) Daten zu Marketing- und Optimierungszwecken gesammelt und gespeichert. Aus diesen Daten werden unter einem Pseudonym Nutzungsprofile erstellt. Hierzu können Cookies eingesetzt werden. Bei Cookies handelt es sich um kleine Textdateien, die lokal im Zwischenspeicher des Internet-browsers des Seitenbesuchers gespeichert werden. Die Cookies ermöglichen die Wiedererkennung des Internetbrowsers. Die mit den etracker-Technologien erhobenen Daten werden ohne die gesondert erteilte Zustimmung des Betroffenen nicht dazu benutzt, den Besucher dieser Website persönlich zu identifizieren und nicht mit personenbezogenen Daten über den Träger des Pseudonyms zusammengeführt. Der Datenerhebung und -speicherung kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widersprochen werden.’
Der Widerspruch wird durch ein gesetztes Cookie gewährleistet – siehe Beispiel. Ich weiss, dass aus einem Gespräch mit Christian Bennefeld, dass man das hat prüfen lassen. Dennoch noch einmal die Frage an die RAs – ist dies ausreichend?