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Jan 13 2009

Start ins Neue Jahr

Published by under Allgemein

Es ist schon ein Zeit her, dass ich hier eine Notiz hinterlassen habe – und da fällt es mir dann auch schon reichlich schwer, die richtigen Worte zu finden. Das ist zwar irgendwie widersinnig, denn mir ist ja bewußt, dass es hier eigentlich kaum “wartende” Leser gibt, aber dennoch hat man ja doch einen gewissen Anspruch an sein Tun.

Aber gut genug des “Lamentierens”, denn 2009 (ach ja – ein frohes neues Jahr an jene, die meine Neujahrswünsche nicht via Twitter oder XING erhalten haben!) soll ja ein Jahr des Wandels sein. Denn das ist das Gute an allen Krisen, dass sie Zeiten der Veränderungen und des Umdenkens darstellen. Und da gibt es doch viel zu verändern: Kriege und andere kleine und große Streitigkeiten aufgrund veraltetem und verkrustetem Besitzstandsdenken, Marktstrategien und Produktkonzepte, die an den Wünschen der Konsumenten vorbeigehen bzw. bei denen der Konsument von den Unternehmen bzgl. seiner Wünsche nicht wirklich ein Gehör findet, Prozesse und Vorgänge, die nicht Problem-lösend sondern nur Problem-aufschiebend sind. Die Welt, auf der wir leben, und meine bzw. unsere Kinder haben es einfach verdient, dass sich was ändert.

Ich – für meinen Teil – habe mir vorgenommen, die eine oder andere Veränderung privat und beruflich in diesem Jahr zu realisieren und mich darüber hinaus auch mal wieder andersweitig zu engagieren. Hierfür bedarf es Freiräume, die es durch Priorisierung und Fokussierung zu schaffen gilt. Mal sehen in wie weit ich da wider meiner Natur gehen kann.

Meine veränderten Rahmenbedingungen wirken hierzu ja aber vielleicht ganz unterstützend:

  • die Marktsituation erfordert ein Umdenken im Hinblick auf meine Wertaktivitäten
  • die Marktsituation zwingt mich zu einer deutlich längerfristigen Planung
  • weiterer familärer Zuwachs erfordert einen deutlichen Schritt in Richtung Absicherung – in Hinblick auf meine persönliche Fitness (schließlich will ich ja auch für No. 3 noch lange da sein) aber auch familärer Strukturen
  • das erwachene Bewußtsein meiner Söhne für das Handeln ihres Vaters bedingt, dass ich ihnen vorlebe, dass man auch etwas für die Gemeinschaft machen muss

So die Zugfahrt von Nürnberg nach München ist vorbei, daher will ich hier auch mal schließen. Ich denke, ich habe mich dann hier jetzt erstmal genug unter Druck gesetzt.

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