Archive for the 'ActivityStream' Category

Aug 14 2010

Ein Posting aus dem Untergrund

Lange ist es her, dass ich hier mal etwas gepostet habe und für die Zukunft kann ich auch nicht viel Besserung versprechen. Ich schaffe es ja schon kaum mehr zu twitter oder gar zu "socialwoken" – sofern dieses Verb schon bekannt ist.

Apropos Twitter – David Guetta ist ja derzeit so richtig angesagt – auch wenn ich ihn und die Musik altersbedingt nur noch selten "hören" kann – dieses Video muss hier dennoch gepostet werden. Nicht wirklich wegen dem Titel, sondern wegen der Story im Video … denn es präsentiert die Antwort auf die Frage: "Wie kriege ich die Bude für eine gute Party voll?" Via Twitter! Soweit zum Thema, welchen Nutzen dieses "sinnlose" Netzwerk hat und wie wir durch deren Nutzung doch vereinsamen.

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Okt 20 2009

Intensiv-Blogging-Woche zur Steigerung des Outputs

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Ich habe mir mal wieder eine “Intensiv-Blogging”-Woche verordnet. Das muss sein, denn über den Sommer hat sich da eine sehr dominierende Lethargie eingeschlichen, die ich vor der Wintermüdigkeit mir nun austreiben will. (Vielleicht sollte ich das gleich noch mit einer Wiederaufnahme des Joggens verbinden – was den gleichen Entwicklungen verfallen ist …). Wie auch immer blogge ich wieder – derzeit öfters auch in Englisch auf unserem E2.0 Community-Blog – was zum Teil häufiger gelesen und kommentiert wurde als das, was ich auf Deutsch hier und anderswo zu sagen habe.

Ergänzend zu meinen Beiträgen in dem Kongress Media-Universum schreibe ich nun auch auf dem offiziellen Webciety-Blog. Dort zusammen mit Sascha Lobo – vielleicht färbt da ja etwas von dessen Grimme-Glanz auf meine Schreibe ab. Wie auch immer freue ich mich über jeden Leser und Kommentar.

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Okt 17 2009

Barcamp München / Session-Dokumentation: Community-Management/Moderation

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In einer zweiten Session beim heutigen Barcamp München habe ich mit den Anwesenden Erfahrungen zum Thema Community-Management diskutiert. Letztendlich haben wir auch hier nur eine Runde mit der Vorstellung und dem Austausch eigener Erfahrungen gemacht.

Nachfolgend meine Notizen zu dem Austausch:

  • Netzverhalten
  • User-generated Content-Dienste Aufbau
    • Multiplikatoren angesprochen
    • Catalysten gesucht
    • kleine lokale Power (eher auf “strong ties”)
    • Community – nicht immer der Kreis einer geschlossenen Plattform
  • Lokale Community – Szene-Info-Plattform
    • Facebook/studiVZ hat Traffic abgezogen
    • durch Mehrwert – Photos in Clubs
    • Print-Magazin gekauft
    • aus privater Initiative entstanden => wird als Erfolgsfaktor gesehen
    • hohe Glaubwürdigkeit durch private Initiative
    • im späteren Ablauf an eine Firma übergeben – die den technologischen Betrieb gewährleistet
    • moderiert, gelöscht => gelbe & rote Karte und dann gesperrt
    • nach 10 gelöschten Kommentare => automatische Sperrung
    • nach Sperrung musste sich öffentlich entschuldigt werden
  • Community im Gaming-Bereich
    • es gibt immer wieder Zoff
    • 10 Beiträge am Tag => wird alles moderiert und freigeschaltet
    • Richtlinien offen und transparenz gemacht
  • Teilnehmer einer Community
  • Oliver Überholz / mixxt
    • White-Label-Lösungsanbieter
    • Verlagshäuser haben strikte ANforderungen an Moderation
      • viele Anfroderungen: E-Mail-Identifikation vor Freigabe, Themen-Paten für Administraition von Communities
    • wichtigste Erfolgsfaktor: Betreiber mit Herz als wichtigster Faktor
  • Community-Betreiber
    • bei Diskussion ist eine Differenzierung der Konzepte wichtiger Einflussfaktor für die Community-Administration
    • Punktesystem für Aktivität
    • starkes Filter-System ist an Punktesystem gekoppelt
  • Community-Mitglied / Startup bei Community-Technologieaufbau
  • Erfahrungen als Community-Moderator
    • nur Nickname-Community
    • es gab verschiedene Praktiken:
      • von sehr strenger Moderation
      • bis zu lascher Laissez-faire
  • Roland Riethmüller, WEKA Media
    • noch keine Erfahrungen mit Communitys
  • Jens Osthues, Communardo
    • Erfahrungen: immer mit offenen Visier spielen
  • Beteiligt an Community-Aufbau
    • sucht Multiplikatorne
  • Betreiberin einer Wohn-Community
    • Authentizität ist strategischer Erfolgsfaktor
    • wenn “Menschen” dahinter stehen – funktioniert die Community
  • Community-Manager Sueddeutsche.de
    • Massen-Moderation: rigoros Löschen da sonst nicht handhabbar
    • bei Kommentaren gibt es einen hoher Störfaktor

Fazit

Als Fazit aus der Session habe ich am Ende folgende Punkte zusammengefasst:

  • Community-Aufbau:
    • hier ist es wichtig “Gurus” zu finden, um die sich die Community sammelt
    • Multiplikatoren für die virale Verbreitung nutzen
  • Community-Moderation:
    • Community-Management als strategische Aufgabe verstehen
    • klare Richtlinien definieren und danach handeln
    • die Größe gibt die Effizienzanforderung vor: je größer je konsequenter

Hier noch ein paar Tweets zur Session:

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Okt 17 2009

Barcamp München / Session-Dokumentation: WebTrends 2010

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Ich habe heute morgen eine offene Diskussionsrunde zu den WebTrends 2010 beim Barcamp München moderiert. Da das Mixxt-System zum Barcamp München bisher noch keine Session-Seiten vorsieht, hier mal meine Notizen zur Session wie von mir mitdokumentiert (unkorrigiert/ungeschminkt):

Unternehmensveränderungen

  • Collaborative Networks
  • mit vernetzter Kommunikation über Google Wave/ IBM Sametime
  • Ideen gemeinsam entwickeln
  • es braucht Filter und Signaling-Lösungen
  • Eco-System auf dem Social Graph
    • Nutzen des Social Graph
    • Communitys werden zu Facebook Apps
  • Monetarisierung der Social Networks
    • Problem des Share of Time bei 30-40 Jährigen
    • Warten auf die studiVZ/Facebook Generation
  • Potentiale: Realtime-Web mit statischen Web verknüpfen => neue Services
  • Happiness-Index
  • Crowdsourcing
  • Free-Economy mit neuen Business Models

Gesellschaftiche Veränderungen

  • SOcial Networks tragen Collaboration ins Real life
  • Twitter & Facebook in den Massenmarkt über die vorinstallierten
  • Microblogging im Unternehmen
  • Vernetzte Kommunikation in Unternehmen (Google Wave)
  • Warten auf den Generationswechsel (es dauert noch 10 Jahre)
  • Verteilte Energie die Dinge schaffen

Technische Veränderungen

  • Twitter läuft immer mit
  • Social Networks entwickeln sich immer weiter auseinandern – SNs bekommen spezifische Value Propositions
  • Schere wird immer größer, was rein technisch möglich ist
  • ist wird wieder zum Browser-Kampf gehen / HTML 5
  • Video von Google: Befragung “was ist ein Browser”
  • Augmented Reality => mobiles Internet Tarife, Device, Transferraten
  • XMPP => Google Wave
    • API / Interoperabilität wichtig für Entwicklung
    • Marktdominanz versus Data Portability
  • Agenten-Technologien (Ticketing) die auf das mobile Web aufsetzen
  • Effizienzsteigerung: Filter-Steuerung/Technologien für Realtime Collaboration
  • Identitäts- und Reputationsmanagement
  • Realtime nicht mehr nur Human-to-Human, sondern Human-to-Machine, Machine-to-Human
  • Selbstorganisierende Netzwerke

Probleme mit den Veränderungen

  • “Gegenwind” durch Kritiker

Startup-Szene

  • Konsolidierung
    • Social Networks
    • Facebook, studiVZ, WKW
    • Abwanderung von Lokalisten zu Facebook

Wie am Ende der Session gesagt, habe ich die Session gemacht, weil ich die Planung für das Programm der CeBIT Webciety 2010 innehabe und hierzu meine die Trends für das nächste Jahr suche. Interessant war für mich, dass die offen diskutierten Themen in der Session doch stark meinen Gedanken zu den Thementrends für die CeBIT Webciety 2010 abbildet. (Meine Gedanken zu dem Themenplan sind hier auf Slideshare zu finden!)

Vielen Dank nochmals an alle Teilnehmer für die interessante Diskussion.

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Aug 18 2009

Immer und überall online

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Das Bloggen ist in letzter Zeit sehr mau hier geworden – nicht weil ich nichts zu erzählen hätte, sondern weil es bei uns mal wieder drunter und drüber geht und ich dann privat aufgrund unseres Familienzuwachses auch des öfteren einspringen muss. Wenn sich das wieder eingespielt hat, werde ich sicherlich meine Beitragsquote auch wieder erhöhen. (Randnotiz: Interessant zu diskutieren wäre einmal – die Abhängigkeit der Web 2.0 Aktivität/des Engagements von der persönlichen Lebenssituation!)

Was aber das Leben durchaus flexibler gestaltet, ist die Möglichkeit überall und immer wenn nötig online zu gehen und sich an den Diskussionen zu beteiligen. Heute habe ich gerade ein Plakat von O2 für ein weiteres Android-Angebot gesehen. Die Verbreitung des Überall-Internet verändert unseren Alltag doch gewaltig. So schreibe ich gerade diesen Beitrag auf meinem Android-Phone in der Münchner U-Bahn sitzend (via dem App WpToGo). Schade nur das man hier keinen Empfang hat – daran muss sicherlich noch gearbeitetet werden. Die verbesserten Online-Möglichkeiten erhöhen allerdings auch den Erwartungsdruck unseres virtuellen Umfeldes an unsere Mitteilungsquote. Im Ergebnis können wir nun also in jeder Lebenssituation am virtuellen Leben teilhaben – werden aber schon schief angeschaut, wenn wir es mal nicht machen. Nach dem Motto – heute noh nicht getwittert/gefacebookt, bist Du krank?

Bleibt nun die Frage, wann wir unserem Hauptprozessor einmal eine Auszeit gönnen? Und womit? Letztendlich ist das bei mr dann doch wieder das dumme Berieselungsmedium Fernsehen.

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Jul 12 2009

Dieser Beitrag ist für Euch! Danke.

Vor drei Tagen habe ich mich zusammen mit meiner Familie riesig über die Anteilnahme auf Facebook und über Twitter gefreut – heute nochmals das Gleiche. Daher hier kurz mein Danke – mit dem Lieblingskünstler meines Vaters.
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Jun 28 2009

This is beginning to feel like the dawn of the luz of forever.

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Congratulations on the mess you made of things;
On trying to reconstruct the air and all that brings.
And oxidation is the compromise you own
But this is beginning to feel like the dog wants her bones saved

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PS: Irgendwie sehr "deconstructive" – aber einfach genial.

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Jun 21 2009

Erkennst Du das Muster?

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Lösung: Alles liebe Menschen, die mir zuhören … (Achtung: Ladezeit wg. vielen kleinen Bildchen…) Continue Reading »

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Mrz 29 2009

Mit dem Taxi nach Paris … weil ich Paris nun mal so mag!

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Nun mit dem Taxi bin ich nicht gefahren, sondern mit der Bahn. Ja – mit der Bahn, da ich immer noch mit einer Mittelohr-Entzündung kämpfe und weil es am Sonntag von Nürnberg nach Paris gemessen an der Reisezeit auch gar nicht schneller ist mit dem Flieger. Zurück habe ich mir eigentlich einen Flieger reserviert – nur leider habe ich das im Reisebüro gemacht und die “nette” Dame war so hin und weg von meinen Jungs, dass sie zwar mit mir über einen Rückflug am abend diskutierte, mich aber auf einen Flug am Dienstag morgen einbuchte. Ja – und in meiner Nachlässigkeit habe ich vertraut, dass sie ihren Job schon richtig macht und die Daten ohne genaue Durchsicht unterschrieben (ich hatte zu dem Zeitpunkt auch schon zwei quängelnde Jungs um mich herum – als Entschuldigung!). Nun – wie auch immer werde ich morgen mal versuchen noch umzubuchen – aber wahrscheinlich wird es darauf hinauslaufen, dass ich auch den Rückweg per Bahn absolviere. Und wenn ich mir die Verbindung hier in Paris zum Flughafen Orly und damit wieder die Gesamtreisezeit anschaue, dann verliere ich dabei gar nicht soviel Zeit und kann auf der Marketing 2.0 Conference, zu der ich hier bin, auch noch länger bleiben. Und die Verbindung Frankfurt – Paris ist echt ein Hammer – wenn ich zurück an meine Jugendaustauschfahrten nach Le Trait (in der Nähe von Rouen) denke, für deren Fahrten wir auch immer die Bahn ab Hannover genommen haben, dann ist das ja heute fast eine Fahrt mit dem Vorort-Zug …. das geht echt fix und man ist mitten in der Stadt.

Ach ja – morgen gibt es dann auch noch das (Pre-)next09 Meetup im L’Assassin, das ich mit freundlicher Unterstützung von Cedric Giorgi organisiert habe. Martin Recke hat mir hierzu einen Special-Promotioncode mitgegeben, den ich morgen an die Interessierten verteilen kann. Ferner würde ich gerne hier auch ein paar französische Startups zum Startup-Track einladen – allen übrigen sei der noch offene Call-for-Participation zu empfehlen.

Soweit mal meine Grüsse aus Paris – meine Notizen zur Marketing 2.0 Conference schreibe ich morgen dann in das Notizblog der Social Web WORLD. So dann jetzt mal Schluss machen – wer sich mit mir hier treffen möchte, kann mich ja antwittern (http://twitter.com(bn_at_twitter), wenngleich die Sprachbarrieren der hier verwendeten Sprache wohl verhindern werden, dass sich darüber jmd. findet.

Bis dahin …

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Mrz 22 2009

Von der Blog-Abstinenz zum EgoFeed

Ja – ich war ja nicht wirklich abstinent – sondern nur etwas zurückhaltender, weil die laufenden Konferenzplanungen und darüber hinaus meine Familie meine Zeit nur so “aufgesaugt” haben. Das wenige, was ich gebloggt habe, war dann jeweils an anderer Stelle – z.B. hier, hier oder hier.

Das soll sich jetzt mal wieder etwas ändern. Zurecht stellt sich da dann immer wieder die Frage, warum ich dieses unterschiedliche “Schubladen-Prinzip” gewählt habe. Meine Antwort: Weil ich nicht mich in Person, sondern die Sache diskutiert sehen will. Falls dann doch jemand nur an mir interessiert sein sollte – dem ist meine Yahoo-Pipe “EgoFeed” zu empfehlen: http://pipes.yahoo.com/bnegelmann/egofeed (den kann man auch als RSS abonnieren!)

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