Jun 10 2009
Weil ich es gerade in einem Facebook-Profil eines Freundes wiedergefunden habe …
und weil es einfach viel Emotionen trägt … das Lied meine ich. Der Film dazu ist aber auch ein Must-See!
Jun 10 2009
und weil es einfach viel Emotionen trägt … das Lied meine ich. Der Film dazu ist aber auch ein Must-See!
Jun 09 2009
Es ist noch keine Woche vergangen, dass ich mein neues “Gadget” in den Händen halte - und doch fühlt es sich an als ob ich es schon ewig habe. Nein - ich will hier weder einen “Rant” noch ein “Loblied” auf das Google-Phone an sich geben, da ich dazu erstens ja nichts Neues erzählen kann und zweitens auch kein “Tech-Geek” bin. Nein - ich möchte vielmehr meine ersten Eindrücke als “mobile Web”-User schildern. Denn Letzteres ist das eigentlich Spannende an dem “Gadget”.
Habe ich meinen Trafo dabei?
Nach Gesprächen mit anderen Google-, Apple- aber auch Nokia-Nutzern wusste ich eigentlich, worauf ich mich einlasse. Ich hatte aber erwartet, dass es nicht soooo schwerwiegend ist: der Energieverbrauch einer mobilen Always-On-Lösung … und doch sie ist eigentich für diese Zeiten (Energiekrise etc) nicht tragfähig. Die Dinger sind doch glatt mit einem “Hummer” zu vergleichen … kaum hat man Twitter und andere Online-Anwendungen laufen, kann man dem Energieanzeiger beim “Sinken” zuschauen.
Abschalten muss geplant werden.
Always-On bedeutet für mich, dass ich mehr Informationen “produziere”, “teile” und “konsumiere” - also alles das, was die Social Media Evangelisten so gerne von den Nutzern wollen. Es bedeutet aber auch, dass mein Kopf kaum noch Ruhe bekommt … denn statt beim “Gassi-Gehen” über Dinge nachzudenken oder gar einmal abzuschalten, bin ich auch dort schon wieder “drin” … aber ich denke, dass ist wie mit meinen ersten IRC-Erfahrungen 1996 in Frankreich - als ich mich auch nächtelang nicht aus den Gruppen losreissen konnte, aber irgendwann normalisierte sich das dann auch.
Neue soziale Nähe
Dies “Ständig-Drin und Dabei-Sein” in den “Social Networks” dieser Welt bedeutet auch, dass meine Bekanntschaften nun mehr als sonst um mich herum sind. Zu unterscheiden sind hier sicherlich die “losen” virtuellen Kontakte von den “alten” und “neuen” Freunden. Mit beiden Gruppen stehe ich im Austausch - für meine Freundschaften bedeutet die virtuelle Welt allerdings nicht, dass sie vernachlässigt werden (so wie es die Kritiker der Internet-Gesellschaft immer wieder behaupten), sondern dass ich ihnen eigentlich viel näher als bisher stehe - da ich nun mehr mitbekomme, was sie machen, und sie mehr mitbekommen, was ich und meine Familie machen. Es reichert mein soziales Umfeld definitiv an.
Being Immersed = More Collective Intelligence.
Das sich “virtuell Nahestehen” bzw. das Fühlen einer Einbezogenheit in ein virtuelles Umfeld von ja auch als Immersion bezeichnet. “Denglisch” gesprochen fühle ich mich mit dem “mobilen Internet” definitiv stärker “immersed”. Als Konsequenz hat dies für mich auch mehr “unmittelbaren Kontext” - insbesondere die “losen” Kontakte (”weak ties”) meiner virtuellen Welt liefern Informationen zu Gegebenheiten, die mir ohne sie und ihre unmittelbare Empfehlung nicht aufgefallen wären. Hier mag ich auf ein Video mit Brian Solis verweisen, der sehr schön erklärt, welche Effekte die “Bekanntschaften” in Social Networks für uns haben.
Der “Mehr-Kontext” meiner mir in Echtzeit und unmittelbar zur Verfügung stehenden, virtuellen “Bekanntschaften” gibt mir also mehr “kollektive Intelligenz” - was ich daraus mache oder nicht, ist dahingestellt und liegt in meiner Hand. Daher ist klar, dass es immer Leute gibt, die Twitter und Facebook als “Zeitverschwendung” ansehen, da sie den Nutzen aus den Bekanntschaften und dem produzierten Kontext nicht in Werte wandeln können. Ich kann nur für mich sagen, dass es für meine derzeitige Arbeit sehr sinnvoll und hilfreich ist.
Als Fazit ist zu sagen … das “mobile Internet” wird unsere Gesellschaft noch weiter verändern. Definitiv. Ich kann es jetzt schon richtig fühlen … ![]()
Jan 13 2009
Es ist schon ein Zeit her, dass ich hier eine Notiz hinterlassen habe - und da fällt es mir dann auch schon reichlich schwer, die richtigen Worte zu finden. Das ist zwar irgendwie widersinnig, denn mir ist ja bewußt, dass es hier eigentlich kaum “wartende” Leser gibt, aber dennoch hat man ja doch einen gewissen Anspruch an sein Tun.
Aber gut genug des “Lamentierens”, denn 2009 (ach ja - ein frohes neues Jahr an jene, die meine Neujahrswünsche nicht via Twitter oder XING erhalten haben!) soll ja ein Jahr des Wandels sein. Denn das ist das Gute an allen Krisen, dass sie Zeiten der Veränderungen und des Umdenkens darstellen. Und da gibt es doch viel zu verändern: Kriege und andere kleine und große Streitigkeiten aufgrund veraltetem und verkrustetem Besitzstandsdenken, Marktstrategien und Produktkonzepte, die an den Wünschen der Konsumenten vorbeigehen bzw. bei denen der Konsument von den Unternehmen bzgl. seiner Wünsche nicht wirklich ein Gehör findet, Prozesse und Vorgänge, die nicht Problem-lösend sondern nur Problem-aufschiebend sind. Die Welt, auf der wir leben, und meine bzw. unsere Kinder haben es einfach verdient, dass sich was ändert.
Ich - für meinen Teil - habe mir vorgenommen, die eine oder andere Veränderung privat und beruflich in diesem Jahr zu realisieren und mich darüber hinaus auch mal wieder andersweitig zu engagieren. Hierfür bedarf es Freiräume, die es durch Priorisierung und Fokussierung zu schaffen gilt. Mal sehen in wie weit ich da wider meiner Natur gehen kann.
Meine veränderten Rahmenbedingungen wirken hierzu ja aber vielleicht ganz unterstützend:
So die Zugfahrt von Nürnberg nach München ist vorbei, daher will ich hier auch mal schließen. Ich denke, ich habe mich dann hier jetzt erstmal genug unter Druck gesetzt.
Nov 10 2008
Der ECM Roundtable ist eine Diskussionsrunde mit Vertretern der Technologieanbieter zu wichtigen Entwicklungen beim technologischen Konzept beim ECM WORLD SUMMIT. Im Mittelpunkt der diesjährigen Diskussion steht das Thema “Öffnung der System- und Anwendungskonzepte”.
Der Systemmarkt im Bereich des Enterprise Content Management kennzeichnet sich durch eine zunehmende Etablierung von Open-Source-Komponenten und -Lösungen. Die Konzepte reichen dabei von kompletten Open-Source-Lösungen bis hin zu Open-Source-Komponenten in kommerziellen Lösungen. Auch scheinen sich in letzter Zeit vermehrt
Branchenstandards zu etablieren, die eine einfache Integration und Interoperabilität zwischen den Systemkonzepten erlaubt. Last but not least - stehen die Konzepte auch in Bezug auf ihre Kernlogik dem Verwaltungs- und Bereitstellungsprozess von Inhalte vor dem Hintergrund von Web 2.0 in einem Wandlungsprozess von unidirektionalen zu
bidirektionalen Anwendungskonzepten. Auf der technologischen Seite ist also einiges in Bewegung, was die Frage aufwirft, wo es hingeht.
Geladen sind Verantwortliche von Alfresco, Coremedia, Day, Firstspirit,
IBM, Opentext/Reddot, Tridion und Typo3.
Diskussionsteilnehmer
Diskussionsleitfaden
00:00 Einleitung und Vorstellung der Diskutanten
00:05 Einzelfragen
00:20 Thesendiskussion zur neuen Offenheit
Ich denke, dass wir spanndend!
Nov 05 2008
IMG_0828, originally uploaded by VisualOrgasm.
Sebastian Voss vom Marketingberater 2.0 plant gerade eine Twitter-Studie über die DAX30-Unternehmen - davon hat er mir beim CommunityCamp in Berlin erzählt, was bei mir (Ver-/Be-)Wunderung ausgelöst hat - denn ich glaube, dass es schwierig sein wird, hier genaue Erkenntnisse zu gewinnen, weil die Mehrzahl der twitternden DAX30-Unternehmensmitglieder dies entweder privat oder “unterhalb” des Radars der UK (Unternehmenskommunikation) machen. Dennoch - ich bin gespannt.
Das Photo ist übrigens von Mattias Roskos, VisualOrgasm gemacht worden.
Oct 17 2008
Oh - wie er mir doch immer wieder tief aus mir heraus spricht - der Sascha.
Sep 24 2008
Bzw. wenn jemand plant dort mal hinzufahren, jetzt wäre der richtige Zeitpunkt, weil Brady Forrest gerade den Call-for-Participation für die Web 2.0 EXPO in SF ausgeschrieben hat. Also los und hier einen Vorschlag einreichen.
Für jene, die nicht selbst etwas zu sagen haben, ist vielleicht auch eine Teilnahme erstmal zu empfehlen - und vielleicht nicht gleich in San Franscisco, sondern erstmal in Berlin bei der Web 2.0 EXPO Europe. Brady, Jen und Janetti haben ein interessantes Programm zusammengestellt - nicht zuletzt auch unter Mithilfe des Advisory Boards
(Für Blogger: es gibt da draußen so ein Blogger Programme - Nicole Simon ist dafür die deutsche Koordinatorin!)

Für alle, die die Web 2.0 EXPO zu “geekig” ist, gibt es in München mit dem Internet WORLD Kongress das Alternativprogramm - “bodenständiger” wird hier ein Helikopter-Überblick über die “greifbaren” Konzepte und Best-Practices für das Online-Business gegeben. Auch hier vertraut man auf einen erfahrenen Beirat.

Und für alle die, denen sowohl die Web 2.0 EXPO als auch die Internet WORLD zu “Überflieger-mäßig” und zu “Berater-lastig” sind, der kommt zu den einschlägigen Anwenderkongressen wie dem Community SUMMIT, dem Social Media FORUM oder dem ECM WORLD SUMMIT. ![]()